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Sonne satt in Florida? Die Eckdaten

Autor: Paul 28. September 2011
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Florida liegt im Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika und ist als besonders sonnenfreundliches Land bekannt. 18 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche von 170.300 km², das gesamte Gebiet ist ungewöhnlich flach. An seiner höchsten Erhebung liegt Florida gerade mal 30 Meter über dem Meeresspiegel. Die Halbinsel ragt weit in den Atlantischen Ozean hinein. An der Westküste liegt der Golf von Mexiko, bis zur Ostküste am Atlantik misst Florida 260 Kilometer, die Länge der Halbinsel beträgt etwa 800 Kilometer.

Das Klima ist zweigeteilt. Einerseits ist der Nordwesten subtropisch und der Südosten eher tropisch feucht. In den Sommermonaten kommt es häufig zu Hurrikanbildungen, die an den Küsten des Staates oftmals erhebliche Verwüstungen anrichten. Die tropischen Stürme bauen sich über dem Meer auf und jagen dann landeinwärts. Treffen sie auf die Küste, dann verlieren sie schnell an Kraft und werden dann zu normalen Stürmen. Im Winter fallen die Temperaturen selten unter 20 Grad, Schnee ist eher unbekannt. Die Wassertemperaturen liegen im Jahresdurchschnitt bei 24 Grad, nur im Januar und Februar kühlt sich das Meer auf 17 bis 19 Grad ab. Acht bis zehn Sonnenstunden im Jahresdurchschnitt sind üblich, Regentage sind mit etwa 100 im Jahresdurchschnitt im unteren Bereich angesiedelt.

Florida hat wegen dieser angenehmen Temperaturen eine hohe Anziehungskraft für betuchte Rentner und Ruheständler besonders aus den übrigen amerikanischen Staaten. 75 % der Bewohner sind kaukasischer Abstammung, circa 20 % Latinos, und der Rest setzt sich aus Indianern, Afroamerikanern und Insulanern zusammen. Die größte Stadt ist Jacksonville mit etwa 800.000. Einwohnern, gefolgt von Miami, Tampa, und Saint Petersburg. Die Besiedlung geht bis ins sechste Jahrtausend vor Christus zurück, aus dieser Zeit wurden Dutzende von Moorleichen gefunden. Europäische Siedler kamen erstmals im 16. Jahrhundert nach Florida.

Es gibt drei große Nationalparks in Florida: den Everglades Nationalpark (er besteht schon fast 75 Jahre), den Dry Tortugas Nationalpark aus dem Jahr 1935 und den jüngsten aus den 80er Jahren, den Biscayne Nationalpark. Auch befinden sich viele Vergnügungs- und Freizeitparks in Florida: das Walt Disney World Resort, Universal Studios und Busch Gardens Afrika, um nur einige zu nennen. Es besteht durch den Anbau von Zitrusfrüchten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Hälfte des amerikanischen Verbrauchs an Zitronensaft kommt aus Florida. Auch die Weltraumrampe Cape Canaveral liegt auf dem Boden des Sunshinestates. Florida ist nach Hawaii der südlichste Bundesstaat der USA.

© Andreas Karelias – Fotolia.com