Die Staatsform des Königreichs Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie, in der als Staatsoberhaupt der König Bhumibol Adulyadej fungiert. Er wurde bereits im Jahr 1946 zum König ernannt und regiert seitdem von der Hauptstadt Bangkok, der zugleich mit Abstand größten Stadt des Landes, aus. Das Land ist zu etwa 75 Prozent von Thai bewohnt, ca. 15 Prozent der Einwohner sind Chinesen, und ansonsten existiert eine Minderheit muslimischer Herkunft, die als Malayen bezeichnet werden und im Süden des Landes beheimatet sind.
Die eigentlichen Thai-Völker besiedelten erst im Laufe des 11. Jahrhunderts das heutige Staatsgebiet und gründeten unterschiedliche Königreiche, die mit fortschreitender Zeit nach und nach geeint wurden. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten konnte Thailand selbst während der Zeit der Kolonialisierung seine Unabhängigkeit bewahren. Nachdem der Zweite Weltkrieg beendet war, wurde das heutige Königreich des Öfteren von einer autoritären Militärdiktatur beherrscht, die jedoch gleichzeitig eine gewisse innere Stabilität gewährleistete, aus der heraus die Wirtschaft dergestalt florieren konnte, dass Thailand heute als einer der wirtschaftlich stärksten Staaten Südostasiens anzusehen ist.
Mittlerweile ist Thailand zu einem touristisch stark besuchten Land geworden, was einerseits auf eine touristenfreundliche Politik und andererseits auf die wachsende Liberalisierung Asiens zurückzuführen ist. Zudem wurde das Land durch die Möglichkeit der Langstreckenflüge auch für Reisende aus Amerika und Europa erreichbar. So konnten im Jahre 2007 ca. 14,5 Millionen Anreisen aus unterschiedlichsten Regionen der Erde verbucht werden. Die Hälfte etwa kam aus asiatischen Ländern, während ca. ein Viertel aus Europa kam; davon ungefähr 537.000 aus der Bundesrepublik Deutschland.
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